Atemtherapie Innsbruck
In der Reflektorischen Atemtherapie behandle ich deine Atembewegung konkret – in Form einer intensiven Massage direkt am Körper.
Shinya Morita, Physiotherapeut
Für wen eignet sich die Atemtherapie?
Ich arbeite mit Menschen mit COPD, Asthma bronchiale oder Lungenemphysem. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Entblähung – in der Therapie selbst, aber auch mit konkreten Möglichkeiten, die du zu Hause anwenden kannst.
- COPD
- Asthma bronchiale
- Lungenemphysem
Ich begleite auch Menschen, die mit ihrer Atmung durcheinandergekommen sind – die das Atmen manchmal vergessen, die Luft anhalten oder sich überatmen. Die reflektorische Atemtherapie kann dabei unterstützen, wieder in ein entspanntes, natürliches Atemgefühl zurückzufinden.
Finde den Rhythmus deines Atems – ich freue mich auf dich.
Ablauf der Behandlung
Die Behandlung beginnt mit heißen, feuchten Handtüchern auf dem Rücken – Wärme, die den Körper weich macht, bevor die eigentliche Arbeit beginnt.
Eine lebendige Atmung ist als Bewegung bis in die Beine sichtbar. Ein fixierter Brustkorb und ein verspanntes Zwerchfell halten diese Bewegung klein. Lösen sich diese Fixierungen, kann ein tiefes Einatmen – und vor allem ein entspanntes Ausatmen – wieder erlebbar werden.
Hier findest du alle Infos über Kosten und Verordnung:
Fragen & Antworten
Wie atme ich richtig?
Atmen lässt sich nicht in richtig und falsch einteilen – zumindest nicht so einfach.
Die Atmung ist lebendig. Sie verändert sich, wenn du müde bist, wenn du dich freust, wenn du wütend bist oder Sport machst. Ein einziges “richtiges” Atemmuster für alle Lebenslagen überzustülpen wäre der falsche Ansatz.
Deine Atmung darf wendig, anpassungsfähig und emotional sein. Das ist richtig.
Am ehesten richtig atmest du, wenn du den Atemhunger spüren kannst, die Freude am Einatmen entdeckst – und die Entspannung beim Ausatmen wirklich wahrnimmst.
Soll ich durch die Nase oder den Mund atmen?
Durch die Nase – ein und aus.
Die Nase reinigt, befeuchtet und nimmt viele Informationen aus der Atemluft wahr. Das Ausatmen durch die Nase verlangsamt den Atemfluss und sorgt für einen positiven Druck in der Lunge – das macht das Ausatmen effizienter.
Den Mund brauchst du fürs Sprechen, Singen, Seufzen – oder in anstrengenden Situationen, in denen du schnell viel Luft brauchst. Ansonsten: Nase.
Kann Atemtherapie bei Panikattacken helfen?
Wenn du mit deiner Atmung vertraut bist und mit ihr geübt hast, kann sie beruhigend auf eine Panikattacke einwirken – vor allem dann, wenn sie sich ankündigt und du das bemerkst.
Panikattacken kündigen sich oft mit einem veränderten, monotonen und angespannten Atemmuster an. Genau da kann bewusstes Atmen einen Unterschied machen.
Dein Körper hat einen Rhythmus –
lass ihn uns gemeinsam finden.
Ich freue mich auf dich.